UNO-Migrationspakt

Bis zum Ende des Jahres wollen die Vereinten Nationen zwei bahnbrechende Rahmenwerke zu «Flüchtlingen» und Migration verabschieden. Es geht um globale Richtlinien, welche die Völkerwanderung aus Afrika und Nahost «ordnen und steuern» sollen. Die Rede ist von «Umsiedlung» und weltweit 250 Millionen Migrationswilligen. Was kommt da auf uns zu?

von Anian Liebrand, Redaktion «Schweizerzeit»

Im Dezember 2018 findet in Marokko eine UNO-Konferenz statt, im Rahmen derer die Mitgliedstaaten über einen «Globalen Pakt zu sicherer, geordneter und regulärer Migration» entscheiden. Schon im September wird der UNO-Generalversammlung ein «Globaler Pakt zu Flüchtlingen» vorgelegt. Was wie hehre Absichtserklärungen klingen mag, die in der UNO am Laufmeter produziert werden, hat das Potenzial, das noch vorhandene gesellschaftliche Gefüge im wohlhabenden Westen vollends aus den Angeln zu heben.

Schweiz an vorderster Front

Die «Schweizerzeit» hat den öffentlich zugänglichen, 36-seitigen Migrationspakt, dessen finaler Entwurf nur in englischer Sprache existiert und den die UNO-Staaten gegen Ende des Jahres definitiv verabschieden sollen, mit kritischem Auge studiert. Verwundert stellen wir fest, dass die Schweiz bei diesem Mammutprojekt an vorderster Front mitmischt. Entsprechend stolz verkündete der Bund im Juli, dass die Schweiz die Chance habe nutzen können, «an einem bedeutenden UNO-Prozess zu einer relevanten Frage unserer Zeit an zentraler Stelle mitzuwirken.»

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13.09.2018 | 1790 Aufrufe