Das Mogel-Wort der Woche

Wer dem von Bundesbern eifrig verbreiteten Wort «Inländervorrang» begegnet, glaubt spontan, dass der von Parlament und Bundesrat ausgerufene «Inländervorrang» ein Massnahmenpaket betitelt, das Schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Schweizer Arbeitsmarkt vor Billig-Konkurrenz aus dem Ausland hinreichend schützt.

von Dr. Ulrich Schlüer, Verlagsleiter «Schweizerzeit»

Skandalös ist nicht, dass diese spontane Annahme falsch ist. Skandalös aber ist, dass Bundesbern alles unternimmt, dass sich diese falsche Annahme verbreitet, dass die Tatsachen zum sogenannten «Inländervorrang» von Amtsstellen und den ihnen offensichtlich zudienenden Medien unter den Tisch gewischt werden.

Tatsachen

Die Tatsachen sind die folgenden: Unter dem Titel «Inländervorrang» wurden Massnahmen zum Schweizer Arbeitsmarkt erlassen, die dem von der EU festgelegten Prinzip der Personenfreizügigkeit in allen Teilen unterstellt sind. Da die Schweiz mittels bilateralem Vertrag die EU-Personenfreizügigkeit übernommen hat, bestimmt diese auch alle Massnahmen zur Arbeitsmarktpolitik in der Schweiz.

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12.07.2018 | 2373 Aufrufe