Die Burka: Nur ein Kleidungsstück?

Saïda Keller-Messahli ist eine gefragte Frau. Kaum eine andere scheint besser dokumentiert über Auftreten und Ansprüche von Islamisten in der Schweiz.

Die «Schweizerzeit» im Gespräch mit Saïda Keller-Messahli

Die Volksinitiative, welche die – religiös oder kriminell motivierte – Gesichtsverhüllung in der Schweiz verbietet, ist eingereicht. Von der Bevölkerung breit unterstützt, erfolgen aber auch Versuche, diese Initiative als «Rückfall in mittelalterliche Kleidervorschriften» zu diskreditieren.

Die «Schweizerzeit» hat Frau Saïda Keller-Messahli zu einer Lagebeurteilung eingeladen.

«Schweizerzeit»: Es gibt Stimmen, welche die im September 2017 eingereichte Verhüllungsverbots-Initiative zu diskreditieren versuchen mit dem Vorwurf, sie wolle dem Staat die im Mittelalter innegehabte Befugnis zurückgeben, die Untertanen mit Bekleidungsvorschriften zu gängeln. Was sagen Sie zu solcher Argumentation?

Saïda Keller-Messahli: Wer gesichtsverhüllende Kleidung als zuweilen aufkeimende, dann wieder weniger beachtete «Modetorheit» darzustellen versucht, hat keine Ahnung, was im Namen des Islams mit dem Versuch, die Frau zur Totalverhüllung ihres Körpers zu zwingen, erstens den Frauen angetan und zweitens in westeuropäischen Ländern beabsichtigt wird. Das den Körper vollständig verhüllende Kleid ist gleich wie die Kopftuch-Vorschrift Ausdruck einer ganz bestimmten, ausgesprochen politischen Botschaft.

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08.02.2018 | 1590 Aufrufe