Das Schweizer Radio bezeichnet Afrika als «Kontinent der Diktatoren» («Echo der Zeit», 
6. Februar 2017). Diese sollen ab sofort mit weiteren Millionen geschwemmt werden. Damit, sagt Brüssel, werde Europa vor weiterer Migrantenschwemme bewahrt. Ob die mit Millionen beglückten Diktatoren jene Länder, aus denen sie sich und ihre Günstlinge finanzieren, überhaupt kontrollieren und beherrschen, will man zu Brüssel nicht genau wissen.

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Abklärungen, ob einzelne dieser Potentaten ihre Kassen nicht auch durch Schmiergelder – aus Geldbeuteln von Schleppern – füllen, unterbleiben. Um so triumphierender verkünden die Brüsseler das Ende der Masseneinwanderung dank der aus leeren Kassen von EU-Bankrotteuren (oder muss Deutschland alles bezahlen?) nach Afrika verschobenen Millionen.

Dabei weiss man in Europa längst, dass die EU den Zustrom illegaler Migranten über Nacht stoppen könnte – wenn Brüssels Funktionäre nur wollten. Nachdem die Welt mit Bildern elend im Mittelmeer ertrinkender Afrikaner (Merke: Fernsehteams nutzen Schiffe bloss zum Filmen, nicht zum Retten) eingedeckt worden ist, werden heute die sog. Flüchtlinge von Nato-Schiffen, gechartert von der EU, nach Europa transportiert – das Schlepper-Geschäft damit vergoldend.

Würden diese Schiffe ihre menschliche Fracht stattdessen konsequent nach Afrika zurückbringen, wäre das Schlepper-Geschäft sofort zerstört. Es gibt dort, von der Schweiz mitfinanziert, Uno-Flüchtlingslager. Man müsste sie vergrössern. Das ist hundertmal billiger als die Betreuung von Millionen illegaler Einwanderer in Europa.

Die Internationale der Flüchtlingsbetreuungs-Funktionäre weiss solche Lösung zu verhindern. Denn auch die hiesige Betreuungs-Industrie lebt – genau wie die Schlepper – von der Masseneinwanderung. Und zu Brüssel, wo jegliche demokratische Kontrolle über den Funktionärs-
apparat fehlt, stehen Funktionärs-Interessen weit über den Bedürfnissen gebeutelter Steuerzahler.

So bleibt uns die Masseneinwanderung unter dem Diktat der Funktionäre erhalten. Für die EU-Staatschefs organisieren sie gelegentlich Gipfelkonferenzen, die Wirkungsloses bombastisch verkünden – damit den Vorwand liefernd, dass sich die EU-Fürsten bald erneut in glänzendem Rahmen zur Problem-Diskussion wieder treffen können.

Ulrich Schlüer