Asylmisere: Fünf Fragen an Martina Bircher, Grossrätin, Aarburg AG

Die Explosion der Sozialhilfekosten ist für viele Gemeinden äusserst schwierig zu meisternde Tatsache. Frauen und Männer in Sozialbehörden versuchen, die Kostenexplosion in Grenzen zu halten.

Die «Schweizerzeit» wird in der heutigen und in kommenden Ausgaben mehreren Mitgliedern von Sozialbehörden verschiedener Gemeinden Fragen zur Situation vorlegen. Die ersten Fragen richten sich an Martina Bircher, Aargauer Grossrätin und Mitglied der Sozialbehörde von Aarburg.

«Schweizerzeit»: Die Situation in Aarburg und seiner überdurchschnittlich hohen Zahl an Asylanten aus Eritrea ist durch Sie, Frau Bircher, schweizweit bekannt geworden. Wie ist die Lage in Aarburg heute?

Martina Bircher: Bei den fast zweihundert Eritreern handelt es sich nicht um Asylbewerber, denn der Bund hat die meisten von ihnen als Flüchtlinge anerkannt oder zumindest vorläufig aufgenommen. Neunzig Prozent leben von Sozialhilfe – mit gleich hohem Anspruch an die öffentliche Hand wie ein Schweizer, der mit fünfzig Jahren ausgesteuert worden ist.

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08.02.2018 | 2295 Aufrufe