Manipulierte Märkte und ihre gravierenden Folgen

Mit dem Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers 2009 änderte sich das staatliche Verständnis gegenüber der Marktwirtschaft. Machterhaltungsinteressen der herrschenden Finanzelite sowie die Verlockung, mit Hilfe von korrupten politischen Funktionären drohende Verluste auf die Steuerzahler und Notenbanken abzuwälzen, läuteten eine neue Ära der sogenannten «Rettungspolitik» ein.

von Dr. Eike Hamer von Valtier, Herausgeber «Wirtschaft aktuell» und Unternehmer, Hannover BRD

In ihr wurden ehemals freie privatwirtschaftlich strukturierte Märkte unter das Oberkommando der «Rettungsfunktionäre» gestellt. Statt Leistung und Konkursrisiko als Spekulationsbremse herrschte eine verantwortungslose Spekulation in manipulierten und damit planwirtschaftlich gesteuerten Kapitalmärkten.

Verhängnisvolle «Rettungspolitik»

Bis zum September 2009 galt der Grundsatz, dass private Risiken privat bleiben und der Staat nur soweit regulierend eingreift, um die Bürger vor Exzessen privater Spekulanten und unlauterer Geschäftspraktiken zu schützen. Regulierung war also mit der Begründung vorgenommen worden, die Volkswirtschaft vor kriminellem oder zu risikobehaftetem Verhalten der Spekulanten zu schützen. Dadurch sollte das Risiko volkswirtschaftlicher Probleme durch Fehlverhalten Einzelner für die Bürger eingegrenzt werden.

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12.07.2018 | 3215 Aufrufe