In jeder Ausgabe des «Schweizerzeit»-Magazins empfiehlt Ihnen unser Büchertisch eine Auswahl brisanter Neuerscheinungen, Bestseller und Hörbücher.

«Schweizerzeit»-Büchertisch vom Freitag, 18. Mai 2018

 

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für immerfür immer

Die unfassbare Tat von Rupperswil und ihre Folgen

Georg Metger

Die Partnerin des Autors gehört zu den vier am 21. Dezember 2015 in Rupperswil auf grausame Weise Ermordeten. Zunächst war dieser Partner, also der Autor dieses Buches, dem die Liebe seines Lebens brutalst entrissen wurde, Hauptverdächtigter. Er hatte sich, sprachlos in seinem tiefen Leid, der Verdächtigungen zu erwehren – und musste gleichzeitig mit der ihn persönlich ins Innerste treffenden Tragödie, der Ermordung der von ihm geliebten Partnerin, irgendwie fertig werden. Ein erschütterndes Buch, das, wer immer es liest, tiefe Bewegung auslöst.

Wörterseh, Gockhausen 2018, 206 S., geb., Fr. 34.90

 

Keine Toleranz den Intoleranten

Keine Toleranz den Intoleranten

Warum der Westen seine Werte verteidigen muss

Alexander Kissler

Der Autor ist überzeugt: Aus grundlegend falsch verstandener «Toleranz» wurde viel zu spät – erst nach blutigen Attentaten – erkannt, dass sich in Westeuropa Islamisten etabliert haben, die auf Zerstörung des Abendlands, auf Eroberung durch den Islamismus setzen. Wer Intolerante toleriert, zerstört die Werte Europas: Die persönliche Freiheit, die Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit, die kulturelle Vielfalt, das christliche Fundament des Abendlandes. Ein Buch, das aufrüttelt. Ein Buch, das die Zunahme antisemitisch motivierter Straftaten von Muslimen nicht länger verdrängt.

Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, 184 S., geb., Fr. 27.–

 

Integration

Integration

Ein Protokoll des Scheiterns

Hamed Abdel-Samad

Das neue Buch eines Autors, der wegen seiner Kritik am Islam gezwungen ist, seit fünf Jahren unter engem Polizeischutz zu leben – 24 Stunden jeden Tag. Er formuliert eine Abrechnung mit politischen Akteuren, welche es zugelassen – wenn nicht gar aktiv gefördert – haben, dass muslimische Integrationsverweigerer in den letzten Jahrzehnten europaweit ihre Parallelstrukturen aufbauen konnten. Der renommierte Islamwissenschafter liefert eine schonungslose Analyse, formuliert aber auch konkrete Lösungskonzepte, wie die Fehler der Vergangenheit (noch) zu korrigieren sind.

Droemer-Knaur, München 2018, 272 S., geb., Fr. 29.40

 

Durchbruch bei StalingradDurchbruch bei Stalingrad

Roman

Heinrich Gerlach

Der Autor überlebte die Hölle von Stalingrad im Winter 1942/43. Er schrieb das vorliegende Buch in russischer Gefangenschaft. 1949 wurde sein Manuskript konfisziert, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aber in Archiven wiederentdeckt und 2016 erstmals als Buch herausgegeben. Ein Roman, der den Vorstoss nach und die deutsche Niederlage in Stalingrad aus persönlichem Erleben schildert. Hitlers Verblendung wurde in Stalingrad radikal zerstört. Zehntausende verloren dabei – unter erbärmlichsten Umständen – ihr Leben. Zutiefst Empfundenes «Nie-Wieder» motivierte den in Russland gefangenen Landser zur Niederschrift seiner Erlebnisse in Romanform.

Galiani, Berlin 2016, 693 S., geb., ill., Fr. 44.40

 

Islam in der KriseIslam in der Krise

Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug

Michael Blume

Ein sich täglich verschärfender Widerspruch prägt die islamische Welt: Einerseits nimmt die islamistische Radikalisierung laufend zu, anderseits verpasst die islamische Welt den Anschluss an neue technologische Entwicklungen seit Jahren ziemlich vollständig – obwohl diese die Welt, ihre Wirtschaft und ihren Wohlstand massgeblich beeinflussen. Dieser innere Widerspruch lässt manches verstehen, das auf Anhieb unerklärlich schien. Insofern trägt dieses Buch wesentlich dazu bei, die Gründe für gefährliche, vielen undurchsichtig vorkommende Entwicklungen zumindest besser verstehen zu können.

Patmos, Ostfildern 2017, 192 S., geb., Fr. 28.40

 

Der Selbstmord Europas

Der Selbstmord Europas

Immigration, Identität, Islam

Douglas Murray

Ein Buch, das oberflächliche Integrationsbehauptungen im Gefolge der von der Classe politique in ganz Europa zugelassenen, teilweise mittels deklarierter «Willkommenskultur» sogar geförderten Masseneinwanderung entschieden widerlegt. Masseneinwanderung angesichts sinkender Geburtenraten: Das löst in Europa Entwicklungen aus, die kaum mehr korrigiert werden können. Ein Buch, dem im Dienst an der abendländischen Kultur in ganz Europa, auch in der Schweiz weite Verbreitung zu wünschen ist.

Finanzbuch, München 2018 (London 2017), 383 S., geb., Fr. 36.50

14.03.2018 | 973722 Aufrufe