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Im Gaza herrscht Frieden – in Bern Krieg

Brutalste Gewalt

Es sind unbeschreibliche Szenen, welche sich am vergangenen Samstag in Bern abgespielt haben. Die Bilder davon gehen zurzeit um die Welt – wahrlich keine gute Werbung für unser Land.

Wenn man sich die Videos vom Samstag anschaut, wird einem schnell klar, dass hier eine Meute am Wirken war und ist, die sich nicht um Menschenleben kümmert – auch nicht um die in Gaza. Unglaublich, was die Polizei sich alles gefallen lassen musste. Und kaum versuchten die Beamten, einen der äussert gewalttätigen Chaoten festzunehmen, wurde auf sie eingeprügelt – den Tod der tapferen Polizeibeamten nahm man dabei offensichtlich in Kauf.

Auch in Kauf genommen wurde der qualvolle Tod des Personals des Traditionshauses «Della Casa». Das wunderschöne Altstadthaus wurde von den Chaoten in Brand gesteckt – und dies, obwohl sich im oberen Stock noch zehn Leute befanden, welche nicht herauskamen. Nur durch Zufall stand ein Wasserwerfer der Polizei derart günstig, dass es gelang, den Brand rechtzeitig einzudämmen und zu löschen.

Rückzugsort «Reitschule»

Seit Jahren können sich Kriminelle, Sozialgeld-Empfänger, Arbeitsscheue, Sans-Papiers und weitere illegal Anwesende in der Reitschule zu Bern verstecken. Von dort aus wird Gewalt ausgeübt – dorthin zieht man sich zum Schutz vor der Polizei zurück.

«Antifa» nennt sich die Bewegung, welche in allen Städten vertreten ist und natürlich nur vorgibt, «antifaschistisch» zu sein. Ein heeres Ziel, ein perfektes Deckmänteli und ein staatlich geschützter Rückzugsort – mehr braucht diese Brut nicht, um erfolgreich agitieren zu können. Okay, ein bisschen Geld muss auch noch sein – aber das kriegt man wohl von den NGOs und den Stiftungen rund um gewisse Milliardäre. Zur Not tut’s auch noch etwas von der grosszügig ausgerichteten Sozialhilfe der Stadt Bern.

Der Handel mit verbotenen Substanzen aller Art erlaubt sogar die Finanzierung der Anreise weiterer Verbündeter aus anderen Städten – es kommen sogar Gesinnungsgenossen aus den Brutstätten der deutschen Grossstädte.

Aufwendige Verfahren

Stolz vermeldete die Kantonspolizei Bern 536 Festnahmen. In Tat und Wahrheit wurden zwar so viele Personen kontrolliert – die Zahl der effektiv in Gewahrsam Genommenen befindet sich im einstelligen Bereich.

Was jetzt folgt, ist aufwendigste Kleinstarbeit. Denn jedem Einzelnen, dessen Personalien erhoben wurden, muss lückenlos bewiesen werden können, dass er an einer der Gewalttaten, Zerstörungen oder Brandschatzungen teilgenommen hat. Dies wird äusserst schwierig, hat sich doch die Mehrheit vermummt, hinter grossen, extra dafür mitgeführten Stoffbändern und hinter Regenschirmen versteckt.

Und natürlich stehen dann die Winkeladvokaten in grosser Zahl bereit, um auf unsere Kosten ihre Schützlinge wieder rauszuhauen. Allen voran beklagten schon die «Demokratischen Jurist*innen» den Polizeieinsatz als unverhältnismässig und kontraproduktiv.

Den Vogel abgeschossen hat aber «Amnesty International». Pro Forma distanzierte man sich von der unbewilligten Demo – rief aber dann sofort auf, ihnen Fotos und Videomaterial von den Polizeikräften zukommen zu lassen – auf dass man wohl die «bösen Polizisten» verklagen und die «lieben Demonstranten» raushauen kann. Meines Erachtens gehört auch «Amnesty International» verboten – denn diese Organisation schützt durch solche Hilfestellungen offensichtlich linke Gewalt.

Erstaunliche Unterstützung

Nebst dem «Feministischen Streik», der Gruppe «Klimastreik Schweiz» und mehreren islamischen Gruppierungen hat auch die Juniorenabteilung der SP, nämlich die «Juso» zur Teilnahme an der unbewilligten Demonstration aufgerufen. Man stelle sich vor, die SVP würde zur Teilnahme an einer unbewilligten Demo einer rechtsextremen Organisation aufrufen. Der «Blick», der «Tagi» und weitere linke Schmierenblätter würden die ganz grossen Lettern hervorholen und selbstverständlich die Hatz auf unseren Präsidenten auslösen.

Meyer und Wermuth – beides ehemalige «JUSOS» – bleiben aber unbehelligt. Sie können sogar so tun, als ob sie nichts mit den «JUSOs» zu tun hätten…  Dabei wurde die Demonstration nicht etwa für Gaza inszeniert. Sie richtete sich vielmehr ganz klar gegen Israel.

Unbewilligte Demos sind erlaubt…

Alec von Graffenried – eigentlich für die Sicherheit in Bern zuständig – bemühte sich, die mitlaufenden Chaoten in Schutz zu nehmen. Es sei nicht verboten, an einer unbewilligten Demo teilzunehmen.

Allein die Tatsache, dass zahlreiche Teilnehmer ihre Kinder im Schlepptau hatten, müsste Verfahren bei der KESB auslösen. Denn diese Kinder wurden ganz offensichtlich als Schutzschilder gegen die Polizei missbraucht.

Die Stunde der Heuchler

Herr von Graffenried, Frau Schneider-Schneiter, Herr Wasserfallen, Herr Pfister, Herr Nause, ja sogar einige prominente Exponenten der SP, der Grünen und der Hellgrünen beklagen nun wortreich die Gewalttaten, welche sich am letzten Samstag in Bern ereignet haben.

Der Schreibende forderte bereits 2020 per Vorstoss das Verbot der «Antifa». Leider stimmten damals die FDP und die CVP nicht zu – einzig Nationalrat Hanspeter Portmann (FDP/ZH) hatte den Schneid, uns zu helfen.

So kommt jetzt die Stunde der Heuchler. Denn ausgerechnet Vertreter dieser beiden Parteien fordern jetzt «härtere Gangart».

Jetzt muss durchgegriffen werden!

Die «Antifa» und der «schwarze Block» müssen verboten werden – Punkt! Dies erlaubt mittels entsprechender Änderung des Nachrichtendienst-Gesetzes das Abhören von Telefongesprächen und das Verwanzen von Räumen der Verdächtigen. Präsident Trump hat die «Antifa» umgehend verboten. Denn nur so kann der Staatsschutz Akteure, Financiers und sonstige Unterstützer überwachen und dingfest machen.

Das geltende Recht muss dahingehend geändert werden, dass die Teilnahme an einer unbewilligten Demonstration nicht als Übertretung, sondern als Vergehen taxiert wird. Ebenso muss jeder Teilnehmer für mindestens 48 Stunden in Gewahrsam genommen werden können.

Das bestehende Vermummungsverbot muss konsequent durchgesetzt werden!

Die «Reitschule» muss endlich geräumt werden. Den Besetzern ist eine letzte Frist von vier Stunden einzuräumen. Sollte sich die Polizei nicht imstande sehen aufzuräumen, so könnte ein Zug aus der Grenadier-Rekrutenschule aus Isone das Problem innert zwei Stunden günstig und dauerhaft lösen.

Ob die Politik sich wieder einmal nur kurzfristig empört – oder ob wirklich ein Kurswechsel durchgesetzt werden kann, wird sich zeigen.

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Publiziert von Andreas Glarner

Andreas Glarner ist Unternehmer und SVP-Nationalrat des Kantons Aargau.

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13 Kommentare

  1. Eine einzige Riesenschande ist das was in Bern diese Chaoten abgezogen haben. Da gibt es als Reaktion nichts anderes als härtestes Durchgreifen der Polizei, sei es mit Gummischrot, sei es mit den Knüppeln. Diese Chaoten sollen spüren was ihr kriminelles Verhalten für Folgen haben kann, für sie !

    • Die Linken und Grünen jeder Couleur übertreiben schon seit Jahren. Sie bringen nichts zustande, gar nichts und jammern, zerstören, klagen an und wenn sie etwas Unrechtes tun – anderes können sie ja nicht – sind immer die bösen anderen schuld. Ja vielleicht sind die anderen halt tüchtiger, cleverer, verantwortungsvoller und kreativer. Aber mal Nachdenken bei den verbohrten Linken liegt halt noch so drin. Erbärmliche Versager sind und bleiben sie.

  2. In George Orwells gesellschaftskritischer Fabel «Farm der Tiere» hält sich die linke Oligarchie ein Rudel aggressiver Hunde, welches auf Dissidenten losgelassen wird.

    Dies erinnert an die linke Oligarchie der Schweiz, welche alle wichtigen Institutionen durchdrungen hat, und welche sich die Antifa gleichsam als Sturmtruppe zu halten scheint, die nach Bedarf auf Andersdenkende losgelassen werden kann.

    Dabei wird diese stets mit moralistischen Parolen gefüttert, die auch grösste Aggressivität und Zerstörungswut rechtfertigen sollen. Mit behördlichem Verständnis darf dabei gerechnet werden.

  3. Sehr geehrter Herr Glarner
    Sie sind Schweizweit bekannt “Düdsch und Dütlich”, also Klartext zu sprechen.
    Selbstredend teile ich Ihre Meinung und Analyse betreffend den brandgefährlichen von Ihnen korrekt beschriebenen Ausschreitungen in Bern.
    Irritiert bin ich lediglich über Ihre Aussage zur Finanzierung dieser Linksextremen Szene. Sie schreiben über die Mittelbeschaffung: Zitat “aber das kriegt man wohl von den NGOs und den Stiftungen rund um gewisse Milliardäre”. Tönt irgendwie nach dog whistling und ganz und gar nicht nach Klartext.
    Ich bitte um Aufklärung versus angedeuteter Verschwör

  4. Klar ist Glarner unbeliebt. Er schreibt undiplomatisch was Sache ist. Umso mehr mögen ihn die Vernünftigen. Was das Verbot der Antifa in den USA betrifft: wenn plötzlich auch einige unserer “Politiker” auf der Fahndungsliste stehen wegen Unterstützung terroristischer Aktivitäten wirds lustig. Ich freu mich schon drauf.

    • Vor allem schreibt er dumm! Grenadiere gegen die Reitschule, so etwas kann nur ein Chaot der von Sinnen ist schreiben. Was zu fordern ist strikte Umsetzung der Gesetze, Vermummungsverbot. Demonstrationen aller Couleurs nur noch auf Plätzen und damit Saubannerzüge verhindern. Rückhalt für die Polizei und keine Kuscheljustiz.

  5. Das Berner Wahlvolk wählt zu ungefähr 3/5 links, weil man bzw. “frau” halt grundsätzlich links steht. Im Gemeinderat ist links mit 4/5 vertreten und “zieht seit Jahren durch”, wie es seinerzeit die damalige bürgerliche Mehrheit nur angekündigt hatte. Es gibt keine Tageszeitung mehr, die klar bürgerliche Positionen vertritt, wie es seinerzeit der liberale “Bund” tat. Letzterer wurde längst an Tamedia nach ZH verkauft (wie auch dei BZ) und ist mehrheitlich links. Warum macht sich die bürgerliche Seite nicht bemerkbar und kauft endlich den “Bund” zurück?

    • Klar, dass Glarner mit der Wahrheit unter all den Luegnern und Volksverraetern die in Bern ein und ausgehen auffaellt. Es ist himmeltraurig, dass die Wahrheit als abnormal betrachtet wird und Parteien wie Regierungen sich dem satanischen zuwenden…!!

  6. Souveräner Bericht !
    Und wieso dieser destruktive Schmier- und Schrottfleck den Namen Reitschule brauchen und sich mitten in Bern präsentieren darf, entzieht sich dem Sinn von Recht und Ordnung. Auch eine riesige Blamage einer Landeshauptstadt und für die Schweiz wenn überraschte Besucher aus dem Ausland diese Verwahrlosung sehen. Eine erneute Gefahr sind Leute die unterschwellig Staatsfeindlich und auf offene und verdeckte Zerstörung aus sind.

  7. Schützt die Polizei, Anwohner und die Altstadt. Stell grosse Geräte wie Schneeräumer, Mähdrescher oder.ä. in den Weg. So kann man dem schwarzen Block die verbotenen Mützen über den Kopf ziehen und die friedlichen Demonstranten gewähren lassen. wengge

  8. Vielleicht war es auch ein Fehler, die Demo zu verbieten. Grundsätzlich sollte das Anliegen einer Demo nicht das Kriterium für die Zulassung oder eine Verbot einer Demo sein. Hätte man die Demo erlaubt, hätte man im Gegenzug ein korrektes Verhalten einfordern können und vielleicht wäre dann das Verhaltung auch einigermassen in Ordnung gewesen.

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