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Masseneinwanderung: Der 22. Oktober wird zur «Wende-Wahl»

Für alle, deren Motivation für die anstehenden eidgenössischen Wahlen noch nicht bei hundert Prozent liegt, leiste ich gerne etwas Nachhilfe. Obwohl Volk und Stände bekanntlich im Februar 2014 mit dem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative «jährliche Höchstzahlen und Kontingente» für die Zuwanderung beschlossen haben, verweigert Mitte-Links seither die Anwendung dieses Verfassungsartikels. Seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU sind 1,5 Millionen Personen netto in die Schweiz eingewandert. Allein im vergangenen Jahr 2022 sind 180’000 Menschen mehr ein- statt ausgewandert. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl der Stadt Basel.

Derweil kämpfen die Schweizer mit Wohnungsnot, Strommangel, Verkehrsstau, überfüllten Zügen und Bussen, einem stagnierenden Pro-Kopf-Einkommen, immer höheren Krankenkassenprämien, verschuldeten Sozialwerken und auch immer mehr Druck auf unsere schöne Landschaft und Natur.

Wir sind die letzte Generation

Wem bei den Zuwanderungszahlen der letzten Jahre nicht schwindlig wird und wer dabei keinen dringenden Handlungsbedarf sieht – mit dem lässt sich «kein Staat mehr machen». Eine Klimafanatiker-Gruppe nennt sich «letzte Generation». Doch trifft es nicht viel eher zu, dass wir die letzte Generation sind, welche die Deformation der Schweiz in einen überfremdeten und zubetonierten Stadtstaat noch verhindern kann? Wer jetzt, wo die Fakten zusehends beängstigender sichtbar werden, nicht SVP oder EDU wählt, stärkt nur jene Kräfte, welche von all den Zuwanderungsorgien noch immer nicht genug haben.

Um das Ausmass der massiven Zuwanderung zu erfassen, lohnt sich ein Blick auf die Bevölkerungsentwicklung der einzelnen Kantone. Im Kanton Zug beispielsweise hat die Einwohnerzahl seit Einführung der vollen Personenfreizügigkeit 2007 um rund einen Fünftel zugenommen: Von 108’000 auf über 131’000 Einwohner Ende 2022. Dabei ist der wirtschaftlich höchst erfolgreiche Zentralschweizer Kanton mit seiner hohen Anziehungskraft auf die ganze Welt noch nicht mal der Spitzenreiter unter den am stärksten gewachsenen Kantonen. Von Anfang 2007 bis Ende 2021 ist nämlich die Bevölkerung des Kantons Freiburg prozentual am deutlichsten gewachsen – um fast 28 Prozent. Es folgen die Kantone Waadt (+ 24,3 Prozent), Aargau (+ 22,3 Prozent) und Zürich (+ 21,9 Prozent). Der am markantesten gewachsene Metropolitanraum ist der «Arc Lémanique» (Genfersee-Region), deren Bevölkerung von 1,39 Millionen auf fast 1,69 Millionen Einwohner gestiegen ist (+ 21,3 Prozent). Als Quelle dieser Zahlen dient das Bundesamt für Statistik.

Es kommen zu viele und die Falschen!

Die ganze Bevölkerungsexplosion ist ausschliesslich auf die Zuwanderung zurückzuführen, die notabene zu einem wesentlichen Teil noch nicht mal der Wirtschaft zufliesst. Von den 2022 in die Schweiz eingewanderten Personen waren beispielsweise nur zwölf Prozent aus «hochqualifizierten» Berufen – dafür machte der Familiennachzug laut Bundesamt für Statistik rund neunzehn Prozent der Gesamteinwanderung aus. Die SVP hat also Recht, wenn sie sagt: «Es kommen zu viele und erst noch die falschen Einwanderer!» Gelingt es jetzt – bei den Wahlen vom 22. Oktober 2023 – nicht, eine Trendwende einzuleiten, wird sich diese fatale Entwicklung fortsetzen. Schliesslich geht das Referenzszenario des Bundes bei einem anhaltenden Wachstum der Wohnbevölkerung davon aus, dass diese im Jahr 2050 voraussichtlich etwa 10,4 Millionen Personen umfassen wird.

In Deutschland, wo spätestens seit 2015 («Wir schaffen das») alle Zeichen auf zuwanderungsbedingten «Bevölkerungsaustausch» stehen, haben heimatbewusste Kreise neue Strategien entwickelt – um «zu retten, was noch zu retten ist». Eine dieser Initiativen nennt sich «Zusammenrücken». Diese wirbt dafür, «zeitgeist-geprägte» Zonen Westdeutschlands, in denen ethnische Deutsche bereits zur Minderheit geworden sind und die wegen des «links-versifften» Klimas als «gefallen» angesehen werden, zu verlassen. Patrioten, die ihre Kultur und Lebensweise auch für kommende Generationen erhalten möchten, werden motiviert, sich stattdessen in ländlich beschaffenen Regionen Mitteldeutschlands niederzulassen und hier neue Gemeinschaften zu bilden. In den neuen Bundesländern mit ihrer ethnisch (noch) weitgehend homogenen Bevölkerungsstruktur und der eher dünnen Besiedelung bestehe für Deutsche das weitaus bessere Potenzial, sich frei zu entfalten. Auch lasse sich hier noch bezahlbares Wohneigentum finden.

Zusammenrücken – aber wie denn?

In der Schweiz wäre ein solches «Zusammenrücken» wohl weitaus schwerer zu realisieren. Nicht nur wegen der zu uns gehörenden Mehrsprachigkeit. Zwar gibt es in ländlichen Regionen auch bei uns noch wunderschöne Rückzugsgebiete und eidgenössische Bastionen. Erschwingliches Wohneigentum für Normalverdiener lässt sich dagegen praktisch nirgends mehr finden – zu einschneidend sind die Folgen des jahrzehntelangen flächendeckenden Zuwanderungsdrucks. Im Unterschied zu Deutschland, wo die Masseneinwanderung primär den demografischen Niedergang der «Biodeutschen» ausgleicht (was man als Bevölkerungsaustausch bezeichnen kann), hat der Zuwanderungsdruck in der Schweiz zu einer regelrechten Explosion der Gesamtbevölkerungszahlen geführt. So liegt denn auch im schweizerischen Mittelland, in dem mehr als zwei Drittel der Wohnbevölkerung leben, die Einwohnerdichte schon bei über vierhundert Personen pro Quadratkilometer. Im als dicht besiedelt geltenden Deutschland hingegen leben rund 230 Menschen auf einem Quadratkilometer – all die Grossstädte miteingeschlossen.

Wende-Wahl

Ich komme zu einem harten, aber aus meiner Sicht wahren Urteil: Die Masseneinwanderung hat unsere Gemeinden und Kantone zu betonlastigen Wohnzentren pervertiert, in denen alle neben- statt miteinander ihrer Wege gehen. Mit der Personenfreizügigkeit breiteten sich die negativsten aller globalisierungsextremistischen Folgeerscheinungen aus. Die Schweiz befindet sich auf direktem Weg zur anonymen Massengesellschaft, in der die Beliebigkeit, der Materialismus und die Unverbindlichkeit dominieren.

Machen wir den 22. Oktober zur Werte- und «Wende-Wahl». Klären Sie auf und machen Sie allen klar, diesmal erst recht nur rechte Parteien zu wählen. Wir sind die «letzte Generation». Die letzte Generation für Zuwanderungsstopp und Identitätserhalt.

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Publiziert von Anian Liebrand

Anian Liebrand ist seit April 2024 Chefredaktor der «Schweizerzeit». Er ist selbständiger Unternehmer, Inhaber und Geschäftsführer der Politagentur.ch GmbH. Er ist seit Jugendjahren politisch aktiv und amtete u.a. als Präsident der Jungen SVP Schweiz.

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10 Kommentare

  1. Ob den noch Schweizern die Augen geöffnet wird bezweifle ich. Der Untergang ist programmiert! Die Schweiz wird aufgeteilt an die anliegenden Staaten! Wie man sich bettet so liegt man ein alter Spruch und ich sage selber Schuld, die Dummheit hat gesiegt? 🥳

  2. wer an den Wahlen am 22. Okt. jetzt noch links wählt, der möchte gerne seinen Lebensfortlauf in Zukunft unter umständen einteilen dem jegliche Freiheit abhanden gekommen ist, der keine eigene Entscheidungen treffen kann, der auch niemals in den Genuss kommt etwas für sich selbst zu entscheiden. usw.

  3. ich habe Angst das am 22. 0ktober die freien Schweizer unter die Propaganda Walze der linken kommt, welche mit allen mitteln die Schweiz in ein Getto verkommen lassen will, also da wisst ihr ja was wählen um es ja nicht so weit kommen zu lassen.

  4. Die Zerstörung dieses einst wunderbaren Landes verdanken wir den Grünen, den Roten, den Blauen und den Orangen. Alt-Bundesrat Couchepin liegt einem in den Ohren bei der Einführung der Personenfreizügigkeit: Es kommen 8’000 bis 10’000 Personen pro Jahr. Was für eine Irreführung! Herr Liebrand hat völlig Recht mit jedem Satz.

  5. Die Zuwanderung in die Schweiz ist ja mit praktisch keinen Hürden möglich.
    Die neue Bundesrätin Baume winkt ja mit beiden Händen den Zuwanderungswilligen!
    Warum haben denn die linken Politiker so Erfolg?
    Das scheint ja klar: Die lieben Sozialarbeiter, Betreuer oder Gratisadvokate sind ihrem Job sicher, wenn immer mehr Flüchtlinge diese Dienste in Anspruch nehmen!
    So lässt sich — mit schönem Honorar — den «armen» Asylanten oder illegal in die Schweiz Geflüchteten zu viel Geld verteilt!
    Der grösste Teil der Sozialhilfebezüger sind Flüchtlinge. Auch die Gefängnisse (in der Schweiz Hotelcharakter) sind zum grössten Teil mit Ausländern gefüllt.
    Es werden sogar Schweizerfamilien ausquartiert, um Flüchtlinge zu platzieren!

  6. Die Faszination am «Guter-Mensch»-Sein-Wollen, welche den Rotgrünen vor allem in den Städten viele Junge und auch viele Frauen zuträgt, ist menschlich, trägt in sich aber zwangsläufig die Tendenz zum Totalitären, weil es genauso menschlich ist, die Macht lustvoll zu missbrauchen, sobald man sie hat.
    Nach den 1968er Jahren löste eine neomarxistisch aufgekochte «antipatriarchele», «antikoloniale», «antifaschistische» und «antikapitalistische» Hypermoral die traditionell herrschende kirchliche Moral zunehmend ab. Es sah zunächst aus wie Befreiung («freie Liebe», «antiautoritär», Woodstock). Der «Fortschritt» in den sozial- und geisteswissenschftlichen Fakultäten segelte unter dem Einfluss zunächst der «Frankfurter Schule» und stützte sich in den letzten Jahren zunehmend auf den Strukturalismus und Poststrukturalismus ab (vereinfacht gesagt: es ist die Sprache, die «Realität macht»). Die aggressiv propagierte «Genderdiversitäts-» und «Inklusionsideologie» des akademischen Neofeminismus und «Korrektismus» mit all ihrem «Canceln» des Nicht-«Ok»-Seins scheint dabei direkt dem modischen «Dekonstruktions»-Geschwurbel innerhalb der genannten «Kulturtheorien, Philosophien und Psychologien» (Derrida, Lacan, Foucault u.v.a.) zu entstammen. Von der seinerzeitigen Befreiung ist nichts mehr zu spüren, seit es die «Guten» mit ihrer Empathie für alle «Unterdrückten» an die Macht geschafft haben, um folgerichtig alle Hilfsbedürftigen (eigentlich fast alle) zu spüren und zu beglücken und die Welt zu retten (die neutralen «Leute» sind bezeichnenderweise im linken Diskurs aus der Sprache verschwunden, es gibt dort nur noch «Menschen»). Wer auf der «richtigen Seite der Geschichte» ist bzw. das vermeintlich Gute verkörpert, ist a priori legitimiert, die «schlechten» zu bekämpfen – und dies zunehmend aggressiver und diskriminierender.
    Das sah man in der Geschichte immer wieder – und es mündete oft genug in Hexenjagden und Pogrome. Zurzeit sind die «Klimasünder» und «toxischen weissen Männer» die Zielscheibe einer neuen Inquisition, welche ihre Hemmungen immer mehr zu verlieren scheint. Die zunehmende Aggressivität aller möglichen Kämpfer/innen in der Öffentlichkeit lässt sich auch im kleinen nicht mehr übersehen: «Wo gehobelt wird, fliegen Späne». Das war schon bei den Leninisten so.

  7. Ich glaube nicht dass der 22. Oktober zur
    „Wende – Wahl „ wird .
    Nur gemeinsam können wir die Zuwanderung richtig organisieren und dafür sorgen , dass wir unsere Freiheit bewahren können!
    Eine gute Zusammenarbeit mit der Europäischen Union ist wichtig-
    Jetzt gilt es : die gescheitesten Menschen im Land zu mobilisieren und Tag für Tag die Probleme zu lösen –
    Wir schaffen das !
    Alle an die Arbeit –
    Alle an die Abstimmung am 22. Oktober 😀⚖️🎶💦🦧

  8. Die Übernahme der Schulen durch die Linken, hauptsächlich sogenannte Politikerinnen, ist der Grundstein des heutigen Elends in der Schweiz. Auf der Basis einer globalisierten Welt aufgebaut.
    Jeglicher Nationalstolz wird seit Jahren unterbunden. Mit dem indoktrinierten Glauben an das umweltschädliche CO2 hat man das Volk hintergangen. Unsere Parlamentarier lassen es zu unser ganzes Kulturland einzubetonieren. Das Volk, das den ganzen Wohlstand erarbeitet hat, soll nun wie Sardinen in Wohntürme hineingepresst werden. Ich glaube nicht mehr daran, dass sich am 22. 10. 23 etwas ändert. Das Volk lebt heute in Agonie seiner Hirntätigkeit.

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