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…. und dafür wollen sie noch Geld!

Auch 2021 bescherte uns wieder Fake-News der staatstreuen Medien. Wir präsentieren die grössten Manipulationen und Verdrehungen aus unserer persönlichen Sicht.

Jeder Stereotyp, das zum Thema Burka im Umlauf sei, sei falsch, sagte der Luzerner Religionsforscher Andreas Tunger-Zanetti.

«Burkaverbot: Warum viele Annahmen über Vollverhüllte falsch sind»
(NZZ vom 07.01.21)

Die Frauen trügen das Stück Stoff freiwillig und seien gar nicht besonders fromm, berichtete die NZZ.

Und auch Justizministerin Karin Keller-Sutter verwies auf die «Studie» der Universität Luzern.

Wahr ist: diese «Studie» der Universität stützte sich auf ein Telefongespräch mit einer einzigen – dazu noch anonym auftretenden – Frau.

«Blutrausch einer gescheiterten Regierung»
 (Tagi vom 16.01.21)

Trump im Blutrausch, so beschrieben viele Medien die letzten Tage des Amtsinhabers. Er lasse, quasi wahllos, Menschen exekutieren.

Wahr ist: Die Exekutionen hatten damit zu tun, dass wegen einer Gesetzesänderung Todesstrafen, welche in den einzelnen Bundesstaaten erlaubt sind, auch auf Bundesebene wieder erlaubt und zu vollstrecken sind.
Und: In der Ära Clinton und Obama gab es mehr Exekutionen als unter Trump.

«Drohungen gegen Politiker – Die Hassgruppe von Andreas Glarner»
(Tagi vom 28.02.21)

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Der Tagi suggerierte auf der Frontseite und mit einem riesigen Artikel, Nationalrat Andreas Glarner toleriere als Administrator einer Facebook-Gruppe Aufrufe zum Mord an einer Bundesrätin.

Autor der Fake-News war Christoph Lenz, welcher mit der Genfer Grünen-Ständerätin Lisa Mazzone liiert und Vater eines gemeinsamen Kindes ist.

Wahr ist: Glarner hatte mir der Gruppe nichts zu tun.

«Mehrheit der Bevölkerung laut Umfrage für Rahmenabkommen»
(SRF vom 09.05.21)

Gemäss Tagesschau unterstütze «eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung weiterhin ein institutionelles Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU».

Wahr ist: Nicht satte 64%, sondern nur jämmerliche 26% der Schweizer befürworteten das Rahmenabkommen, weshalb der Bundesrat es sang- und klanglos beerdigte.

«Sind Corona-Skeptiker radikal? Bund warnt vor Anschlägen auf Impfzentren»
(Blick vom 30.08.21)

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In Dutzenden Artikeln hetzte der in dieser Sicht notorische Blick gegen Impfskeptiker.

Ein schmutziger Höhepunkt stellte die in vielen Artikeln wiederholte Behauptung dar, Impfskeptiker planten Anschläge auf Impfzentren.

Wahr ist: Der Nachrichtendienst hatte vor Angriffen von Dschihadisten auf Impfzentren gewarnt (ohne allerdinge einen einzigen konkreten Hinweis dazu zu haben).

Diese islamistische Bedrohung hatte der Lügen-Blick zu einer Bedrohung durch Impf-Gegner umgedichtet.

Medien informierten nicht über das Zustandekommen des Referendums gegen das Mediengesetz
(sämtliche Medien, welche vom Mediengesetz profitieren würden, 10.09.21)

Die Nachrichtenagentur SDA vermeldete das Zustandekommen des Referendums und bediente damit ihre Kunden, so gut wie alle Zeitungen in der Schweiz.

Wie der Publizist Kurt W. Zimmermann in seiner Kolumne in der «Weltwoche» feststellte, schaffte es die Meldung allerdings in kein einziges Blatt.

Die Zeitungen von Ringier (Blick etc.), der TX Group (20 Minuten, Tages- Anzeiger etc.), die NZZ und CH Media (St.Galler Tagblatt etc.) ignorierten die Nachricht schlicht und einfach.

«Zertifikatspflicht brache die Wende: Die vierte Welle ist gebrochen!»
(Blick vom 30.09.21)

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Wahrheit: Die Zertifikatspflicht hat damit rein gar nichts zu tun, die Zahlen waren schon vor deren Einführung im freien Fall!

«Die Linke triumphiert in Freiburg»
(Tages-Anzeiger vom 07.11.21)

Wahr ist: Die SP brach um 5,2 Prozentpunkte ein und verlor somit mehr als einen Fünftel ihrer Wählerinnen und Wähler.

Und nach dem zweiten und entscheidenden Wahlgang scheiterte der Plan der Linken spektakulär: Statt der erhofften vier Sitze in der Kantonsexekutive finden sie sich mit lediglich zwei wieder.

Insgesamt eroberten die Bürgerlichen also fünf von sieben Sitzen – und verbannten die Linke ins Jammertal.

«Nur 3 von 100 Covid-Toten waren vollständig geimpft»
(Blick vom 06.12.21)

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Wahr ist: Die «Blick-Statistik» betraf hauptsächlich einen Zeitraum, in dem 96.5% der Bevölkerung nicht geimpft war.

Da ist es keine Überraschung, dass kaum ein Toter vollständig geimpft war.

«Faktencheck»
(verschiedene Zeitungen)

Die angeblichen «Faktenchecks» der Medien erweisen sich in erstaunlich hoher Zahl als komplett falsch.

Beispiele, wo der «Faktencheck» komplett falsch war und eher dem Wunsch entsprang, der Regierung Schützenhilfe zu geben, sind Blicks «Die Schutzwirkung der Atemschutzmaske ist verschwindend gering», «Geimpfte sind nicht ansteckend» von 20 Minuten oder der Fakten-Quatsch des Tagi «Deutlicher Zusammenhang zwischen hoher Impfquote und tiefen Fallzahlen».

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Publiziert von Hermann Lei

lic. iur. Hermann Lei ist Rechtsanwalt und SVP-Kantonsrat des Kantons Thurgau.

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6 Kommentare

  1. Danke für die Aufstellung.
    Wir haben schon länger sowjetisch-sozialistische Zustände hier, nicht nur in den Medien.
    Aber die Medien sind ein Hauptpfeiler für die Regierung.
    Ohne die Medienverschwörung wäre Corona schon lange sang und klanglos verschwunden; würden die Leute nicht den Klimagott anbeten; wäre die Meinung über angebliche Flüchtlinge ganz anders; und Gender-Gaga wäre das was es ist: Gaga.

  2. Lieber Hermann
    Du bist einfach ein fleissiger, gescheiter Kerl! Herzliche Gratulation zu deiner brillanten Recherche zu den von unserem Polit-Medien-Filz verbreiteten FAKE NEWS.
    Ich wünsche dir schöne Festtage & ä guet’s Neus, dein Markus Eckstein

  3. Der Bund möchte ein Gesetz einbringen gegen Fake News in den Social Media’s. Sind dann die Lügenblätter Blick, Nau usw. auch in diesem Gesetz inbegriffen. Wenn sie es sind, können die gleich zu machen!

  4. Unglaublich : die Fantasie einiger Menschen kennt keine Grenze – fake News erfinden und verbreiten ist kriminell –
    Schaden wird angerichtet und Menschen werden in Gefahr gebracht !
    Gibt es nicht genug Probleme auf Planet Erde ?

  5. Wenn Herr Lei sich schon an einem Faktencheck übt, so soll er doch grad bei der Schweizerzeit und bei der Weltwoche anfangen. Da hätte er viel mehr zu tun. Aber wichtig ist, dass wir zu dieser Vorlage «Ja» sagen. Es wird keine «Staatsmedien» geben, wohl aber garantiert die Vorlage, dass wir weiterhin eine unabhängige Berichterstattung haben. Für eine Demokratie ist das von essentieller Bedeutung. Es ist schon klar, dass die SVP als neoliberale und reaktionäre Bewegung nicht viel von Demokratie hält. Aber für mich ist das eine gute Staatsform. Zu dieser müssen wir Sorge tragen. Darum Ja zum Mediengesetz. Danke.

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