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116’000 Weihnachtspäckli für Osteuropa

Eine erfolgreiche Hilfsaktion

38 Sattelschlepper, beladen mit 116’000 Weihnachtspäckli aus der Schweiz, erreichen im Dezember 2025 bedürftige Menschen in Osteuropa. Kinder und Erwachsene freuen sich riesig über die Päckli. Ermöglicht haben dies tausende von Einzelpersonen, Familien sowie viele Kirchen, Schulen, Vereine und Firmen aus der ganzen Schweiz.

Was einst mit ein paar wenigen Weihnachtspäckli begann, ist heute eine grosse, schweizweite Aktion. Die Not in Osteuropa ist nach wie vor spürbar. Der Krieg in der Ukraine und die wirtschaftlich belastenden Umstände bringen viele Menschen an den Rand des Existenzminimums. In diesem oft harten Alltag bedeutet ein Weihnachtspäckli aus der Schweiz, gefüllt mit Lebensmitteln, Süssigkeiten, Hygieneartikeln sowie Schul- und Spielsachen, eine riesige Freude! Ältere, oft einsame Frauen und Männer geniessen den Besuch unserer lokalen Partnerinnen und Partner sehr.

Gemeinsames Engagement

Die Aktion Weihnachtspäckli wird von vier Schweizer Hilfswerken gemeinsam organisiert. Sie sammeln die Päckli und transportieren sie in die Ukraine, nach Moldawien, Rumänien, Bulgarien, Estland, Albanien und in den Kosovo. Dort verteilen lokale Partner die Geschenke an bedürftige Kinder in Schulen und Heimen, an armutsbetroffene Familien, Alleinerziehende, pensionierte Menschen, Geflüchtete und Menschen mit Behinderungen.

Weihnachtspäckli – lokal eingekauft

In Jakutien, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und in einigen Ländern des ehemaligen Ostblocks ist der Import von Päckli aus der Schweiz aufgrund grosser Distanzen, strenger Auflagen und weiteren Importproblemen kaum möglich. Deshalb stellen unsere Partner vor Ort eigene Päckli zusammen – finanziert durch Spenden aus der Schweiz. Dieses Jahr waren es 4’430 Geschenke.

Egal, ob ein Päckli in der Schweiz liebevoll gepackt oder vor Ort sorgfältig zusammengestellt wurde – jedes einzelne schenkt Freude und zeigt den Beschenkten, dass sie in ihren schwierigen Lebenssituationen nicht vergessen sind.

Die Aktion wird gemeinsam von vier Schweizer Hilfswerken durchgeführt, die sich seit Jahrzehnten für Benachteiligte in Osteuropa engagieren:

  • AVC – Aktion für verfolgte Christen
  • COM – Christliche Ostmission
  • HMK – Hilfe für Mensch und Kirche
  • LIO – Licht im Osten

Weitere Informationen:

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Publiziert von Schweizerzeit

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